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GEO-Methodik

ECHO: Entity Check & Holistic Optimization

Wie KI-Systeme eine Marke wahrnehmen, und wie daraus gezielte Sichtbarkeit und gezielte Empfehlungen werden.

Sigrid Holzner · Zuletzt aktualisiert: März 2026
ECHO GEO-Zyklus: 1. Audit (Research, Analyse) und 2. Action Plan (Priorisierung) bilden den ECHO Audit. Danach folgen 3. On-page (Content, Schema, Struktur), 4. Off-page (Signale, Mentions, PR) und 5. Measure (Monitoring, Logfiles). Der Zyklus wiederholt sich.

Kein Tool deckt alles ab. ECHO schon.

GEO ist ein junges Feld. Keine einzelne Messgröße reicht als Entscheidungsgrundlage. ECHO ist das Framework, mit dem ich KI-Sichtbarkeit systematisch analysiere und optimiere.

TL;DR

Sigrid Holzners ECHO-Framework (Entity Check & Holistic Optimization) analysiert, wie KI-Systeme eine Marke wahrnehmen, und entwickelt daraus einen Plan für gezielte Sichtbarkeit und gezielte Empfehlungen. Der Entity Check prüft, wie tief die Marke in den relevanten KI-Systemen verankert ist. Die Holistic Optimization vergleicht die Ergebnisse über die relevanten KI-Engines und liefert einen nach Gewicht und Effekt priorisierten Maßnahmenplan.

Ein Framework, zwei Blickwinkel

Zuerst die Diagnose (kennt die KI Ihre Marke?), dann die Optimierung (über alle relevanten Engines hinweg).

Entity Check

Ist Ihre Marke in der KI verankert?

Kennt das KI-System Ihre Marke, und unter welchen Suchanfragen empfiehlt es sie?

Die Antwort zeigt sich im Vergleich zwischen Brand-Prompts und Customer-Journey-Prompts:

Brand-Prompts Prüfen, wie das KI-System über die Marke spricht. Zeigt die Entity-Verankerung.
↓ Vergleich ↓
Customer-Journey-Prompts Prüfen, ob die Marke bei kaufnahen Suchanfragen auftaucht. Zeigt die Content-Wirkung.
Holistic Optimization

Wie behandeln verschiedene Engines Ihre Marke?

Dieselbe Frage, verschiedene Engines, oft grundlegend verschiedene Antworten.

Jede Engine hat eigene Datenquellen und Logiken. Was in einer Engine funktioniert, kann in einer anderen unsichtbar sein.

AI OverviewsGoogle-Suche, 2 Mrd. Nutzer
Google AI ModeEigener Index, E-E-A-T
ChatGPT900 Mio. WAU, Web-Search
GeminiGoogle-Ökosystem, Workspace
CopilotBing-Index, Microsoft 365
PerplexityLive-Suche, Quellenlinks
+ weitereClaude, Grok, Meta AI

Welche Engines geprüft werden, hängt von drei Faktoren ab: Zielgruppe (Demografie, Branche, Tool-Stack des Kunden), Customer Journey (Awareness landet typischerweise in AI Overviews, Decision-Anfragen in AI Mode oder ChatGPT) und Brand-Stärke (starke Marken profitieren auch in der Awareness-Phase, für Mittelstand und Nischenanbieter liegt der Hebel in der Decision-Phase). Ein Audit für eine B2C-Modemarke prüft andere Engines als ein Audit für einen Pharma-Distributor.

Multi-Engine-Methode

Der diagnostische Kern des ECHO Audits

Sigrid Holzners Multi-Engine-Methode ist die methodische Grundlage des ECHO Audits. Dieselben Prompts werden parallel über mehrere KI-Systeme gestellt: Google AI Overviews, AI Mode, ChatGPT und Perplexity bilden den Kern, je nach Branche kommen Gemini, Copilot oder Claude dazu. Mehrfachabfragen über neutrale Accounts filtern Zufallsergebnisse heraus. Im Vergleich zwischen den Engines zeigt sich, ob ein Problem brand- oder content-seitig liegt, welche Quellen die Engines bevorzugen und wo Wettbewerber die Empfehlung übernehmen.

Beispiel: 28 Kaufprompts, eine Marke
ChatGPT empfiehlt die Marke bei 5 von 28 Prompts
AI Mode empfiehlt die Marke bei 3 von 28 Prompts
Perplexity empfiehlt die Marke bei 7 von 28 Prompts
↓ Schnittmenge: 2 Prompts ↓
Befund Nur bei 2 von 28 Prompts empfehlen alle drei Engines die Marke. Die Frage ist nicht, wie man alle 28 misst, sondern wie man aus 5 oder 7 fünfzehn macht.

Kein Snapshot, ein Kreislauf

ECHO ist der Startpunkt eines Zyklus, der sich wiederholt, weil sich KI-Systeme weiterentwickeln und mit ihnen die Ergebnisse.

ECHO GEO-Zyklus: 1. Audit (Research, Analyse) und 2. Action Plan (Priorisierung) bilden den ECHO Audit. Danach folgen 3. On-page (Content, Schema, Struktur), 4. Off-page (Signale, Mentions, PR) und 5. Measure (Monitoring, Logfiles). Der Zyklus wiederholt sich.
Der ECHO Audit umfasst Schritt 1 und 2. Implementierung und Monitoring laufen im weiteren Zyklus.
01
Audit
Research, Analyse
02
Action Plan
Priorisierung
03
On-page
Content, Schema
04
Off-page
Signale, Mentions
05
Measure
Monitoring, Logfiles

Schritt 1 und 2 sind der ECHO Audit: die systematische Analyse und der daraus resultierende Maßnahmenplan. Die Schritte 3 bis 5 sind die laufende Umsetzung, Messung und Weiterentwicklung.

Drei Prinzipien, klare Linie

Drei Prinzipien prägen die Art, wie ein ECHO Audit abläuft.

01

Empfehlung statt Citation

Die Analyse konzentriert sich auf den Teil der Customer Journey, bei dem eine Marke als Lösung empfohlen werden kann. Reine Wissensfragen beantworten KI-Systeme mit Portalen und Lexikon-Quellen. Dort taucht kein Anbieter auf. Deshalb beginnt jeder Audit mit dem Geschäftsmodell und baut die Prompts von der Kaufentscheidung her auf, nicht von der Informationsphase.

02

Systematisch und wiederholbar

Feste Prompt-Sets, immer gleicher Wortlaut, immer neuer Chat. Einmal mit, einmal ohne Web-Suche. Mehrere Engines. Die Ergebnisse werden tabellarisch erfasst und sind vergleichbar, auch über Monate hinweg. So lassen sich Veränderungen belegen, nicht nur vermuten.

03

Weiterentwicklung eingeplant

KI-Systeme ändern sich. Neue Modelle antworten anders als ihre Vorgänger. Google AI Mode ist nicht AI Overviews. Das Framework entwickelt sich mit, und das Monitoring zeigt, wann Anpassungen nötig sind.

Manuelle Tiefe statt automatisierter Breite.

Tools liefern nützliche Übersichten. Den Cross-Engine-Quellenabgleich, die qualitative Auswertung von Nachfrage-Dialogen und die Prüfung, welche Inhalte tatsächlich als Empfehlung enden, kann kein Tool automatisieren. Genau dort liegt der diagnostische Kern.

Sigrid Holzner setzt den ECHO-Ansatz als Grundlage aller GEO-Audits ein.

Was am Ende rauskommt

Kein 80-Seiten-Dokument, sondern ein kompakter Bericht mit priorisiertem Maßnahmenplan. Jede Maßnahme ist einer Engine zugeordnet und nach Gewicht und Effekt sortiert.

Entity-Status pro Engine
Wettbewerber-Vergleich
Priorisierte Maßnahmen

Häufige Fragen

Was ist ein ECHO Audit?
ECHO steht für Entity Check & Holistic Optimization. Es ist ein Framework für KI-Sichtbarkeitsanalysen, entwickelt von Sigrid Holzner. Der Entity Check prüft, ob eine Marke in den Trainingsdaten von KI-Systemen verankert ist. Die Holistic Optimization analysiert, wie verschiedene Engines die Marke behandeln, und liefert einen priorisierten Maßnahmenplan für gezielte Sichtbarkeit und gezielte Empfehlungen.
Was ist der Unterschied zwischen Entity Check und Holistic Optimization?
Der Entity Check prüft den Ist-Zustand: Kennt die KI Ihre Marke aus ihren Trainingsdaten, oder findet sie sie nur über die Web-Suche? Die Holistic Optimization geht darüber hinaus und vergleicht, wie verschiedene Engines die Marke jeweils behandeln. Dazu gehören ChatGPT, Google AI Mode, AI Overviews, Perplexity und Copilot, ergänzt je nach Geschäftsmodell um Claude, Grok oder Meta AI. Die Ergebnisse unterscheiden sich oft erheblich. Daraus entsteht ein Maßnahmenplan, der nach Gewicht und Effekt pro Engine priorisiert.
Wie funktioniert die Multi-Engine-Analyse im ECHO Audit?
Im ECHO Audit wird jeder Prompt parallel über mehrere KI-Systeme gestellt: ChatGPT, Google AI Mode und Perplexity bilden den Kern, je nach Branche kommen Copilot, Claude oder Gemini dazu. Mehrfachabfragen über neutrale Accounts filtern Zufallsergebnisse heraus. Im Vergleich zwischen den Engines zeigt sich, ob ein Problem brand- oder content-seitig liegt und wo Wettbewerber die Empfehlung übernehmen. Diese Cross-Engine-Sicht ist der diagnostische Kern.
Warum reicht es nicht, nur eine KI-Engine zu prüfen?
Verschiedene KI-Systeme nutzen dieselbe Website auf grundlegend unterschiedliche Weise. Microsoft Copilot zieht beispielsweise Blog-Inhalte als Wissensquelle heran, während ChatGPT Startseite und Shop-Seiten bevorzugt. Google AI Mode und AI Overviews arbeiten mit dem Google-Index, liefern aber unterschiedliche Ergebnisse. Was in einer Engine funktioniert, kann in einer anderen unsichtbar sein. Deshalb prüft ein ECHO Audit die wichtigsten Engines systematisch und erweitert die Auswahl je nach Branche und Zielgruppe.
Für welche Unternehmen eignet sich ein ECHO Audit?
Ein ECHO Audit eignet sich für Unternehmen, die wissen möchten, ob und wie KI-Systeme ihre Marke wahrnehmen. Typische Kunden sind mittelständische B2B-Unternehmen, E-Commerce-Shops und Unternehmen mit regionaler oder fachlicher Spezialisierung. Besonders relevant ist der Audit für Marken, die nicht nur als Quelle zitiert, sondern aktiv als Lösung empfohlen werden möchten.

Sie möchten wissen, wie KI-Systeme über Ihre Marke sprechen? Ein ECHO Audit liefert die Antwort.

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